Gleichnis vom barmherzigen Samariter

 

Gebet

Großer Gott,
du bist wie Vater oder Mutter und hast uns lieb.
Auch wenn wir manchmal Dinge tun oder sagen,
wie wir besser lassen sollten.
Oder wenn wir Dinge nicht tun und sagen,
obwohl es wichtig wäre -
zu dir dürfen wir doch immer kommen.
Du zeigst uns, wie wir wieder neu anfangen
und dass ein verkehrter Weg auch aufhören kann.
Hilf uns, dass wir von dir lernen
und großzügig sind anderen gegenüber.
Schenke uns offene Ohren und wache Augen,
damit wir auch merken, wenn andere uns brauchen.
Weil du uns stark machst,
können wir die Welt etwas heller und fröhlicher machen.
Lass uns nicht vergessen, dass du unser Herz weit machen kannst.
Wir danken dir für deine Liebe.
Amen
 
  

Plakat zur Jahreslosung 2021

wie es entstand ...
  

Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter

erzählt von Moritz
 

Gott liebt diese Welt

Evangelisches Gesangbuch Nr. 409
Die erste Strophe gesungen und musiziert von zwei ehemaligen Kindergottesdienstkindern.
1. Gott liebt diese Welt, und wir sind sein eigen.
Wohin er uns stellt, sollen wir es zeigen: Gott liebt diese Welt!
2. Gott liebt diese Welt. Er rief sie ins Leben.
Gott ist's, der erhält, was er selbst gegeben. Gott gehört die Welt!
3. Gott liebt diese Welt. Feuerschein und Wolke
und das heilge Zelt sagen seinem Volke: Gott ist in der Welt!
 

Gedicht

von Marion Käfer
„Der barmherzige Samariter“ nach Lukas 10,25-37
 
Jesus erzählt eine Geschichte, von der ich jetzt berichte:
Es war ein Mann, der dachte bei sich so,
nun mach ich eine Reise von Jerusalem nach Jericho.
An nichts Böses dachte er, da fielen Räuber über ihn her.
Geschlagen und beklaut lag er nun halbtot am Straßenrand,
die Räuber sind schnell weggerannt.
Da kam ein Priester, doch man glaubt es kaum,
er läuft weiter ohne nach dem Mann zu schaun.
Auch ein Levit kam an diesen Ort,
doch auch dieser lief schnell fort.
Der Mann lag da ganz allein, wer wird sein Lebensretter sein?
Ein Samariter, der auf der Reise war, entdeckte ihn,
schnell lief er zum Verletzten hin.
Er goss Öl und Wein über die Wunden,
die er dann sauber verbunden.
Und als er den Mann versorgt,
bringt er ihn mit seinem Tier ins nächste Ort.
Am nächsten Morgen bezahlte der Samariter den Hort
und sagte zum Wirt folgendes Wort.
Trage Sorge für ihn, solange ich auf Reisen bin, ich werde es bezahlen.
Deinen Nächsten sollst Du sehen, nicht an ihm vorüber gehen.
Barmherzig sollt ihr zueinander sein,
so bleibt niemand mehr allein.
© Marion Käfer
www.blessingpainty.de
 
Vielen Dank an Marion Käfer für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung.
 

Basteltipp

Hier findet Ihr Vorlagen, um das Gleichnis nachzuspielen.