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Andacht zum Weltgebetstag 2021
aus Vanuatu
von Pfarrerin Susanne Labsch

Ihr Lieben, hier seht ihr das Titelbild für den ökumenischen Weltgebetstag am 5. März.
Am Weltgebetstag - immer am 1. Freitag im März feiern Christinnen und Christen rund um den Erdkreis einen Gottesdienst, der jedes Jahr von Frauen aus einer anderen Weltregion vorbereitet wird.
Am Weltgebetstag - immer am 1. Freitag im März feiern Christinnen und Christen rund um den Erdkreis einen Gottesdienst, der jedes Jahr von Frauen aus einer anderen Weltregion vorbereitet wird.
Dieses Jahr kommt der Gottesdienst aus Vanuatu. Wo liegt Vanuatu?
Vanuatu ist ein Inselstaat im Südpazifik gehört geographisch zu Ozeanien.
Er liegt zwischen Indonesien und Australien.
Auf den rund 80 Inseln finden wir eine ethnisch vielfältige Bevölkerung und eine spektakuläre Flora und Fauna.
Vanuatu ist ein Inselstaat im Südpazifik gehört geographisch zu Ozeanien.
Er liegt zwischen Indonesien und Australien.
Auf den rund 80 Inseln finden wir eine ethnisch vielfältige Bevölkerung und eine spektakuläre Flora und Fauna.
Erst 1980 wurde das Land unabhängig wurde vom sogenannten Französisch Polinesien.
Seither trägt das Land den Namen Vanuatu – wörtlich „Land, das aufsteht“.
Seither trägt das Land den Namen Vanuatu – wörtlich „Land, das aufsteht“.
Das Titelbild 2021 stammt von der Künstlerin Juliette Pita und trägt den Titel „Pam II“.
Es stellt die Situation dar, als der Zyklon Pam 2015 über Vanuatu zog und weite Teile des Landes zerstörte. Zu sehen ist eine Frau, die sich schützend über ihr kleines Kind beugt und betet. Die Frau trägt traditionelle Kleidung. Der Sturm fegt über Frau und Kind hinweg.
Eine Palme mit kräftigen Wurzeln kann sich dem starken Wind beugen und schützt beide so vor dem Zyklon.
Heftige Stürme, endlose Regenfälle, gefolgt von großer Trockenheit haben in den letzten Jahren auf Vanuatu zugenommen, laut ForscherInnen sind sie die Folgen des Klimawandels.
Neben dem linken Knie der Frau könnt ihr kleine Kreuze sehen, sie erinnern an die Opfer des Wirbelsturms.
Es stellt die Situation dar, als der Zyklon Pam 2015 über Vanuatu zog und weite Teile des Landes zerstörte. Zu sehen ist eine Frau, die sich schützend über ihr kleines Kind beugt und betet. Die Frau trägt traditionelle Kleidung. Der Sturm fegt über Frau und Kind hinweg.
Eine Palme mit kräftigen Wurzeln kann sich dem starken Wind beugen und schützt beide so vor dem Zyklon.
Heftige Stürme, endlose Regenfälle, gefolgt von großer Trockenheit haben in den letzten Jahren auf Vanuatu zugenommen, laut ForscherInnen sind sie die Folgen des Klimawandels.
Neben dem linken Knie der Frau könnt ihr kleine Kreuze sehen, sie erinnern an die Opfer des Wirbelsturms.
Die Bewohner*innen nennen sich selbst Ni-Vanuatu. Für sie stellt das Land eine wichtige Lebensgrundlage, mit dem sie eng verbunden sind, Land wird nicht als Eigentum gesehen, sondern als lebenswichtig für die Existenz von Menschen und Tieren. Hilfsorganisationen unterstützen sie bei der Erfindung von Techniken um auf den Inseln zu überleben, so werden Disaster Food Pakete geschnürt und in die vielen Palmen gehängt.
Im Mittelpunkt der Liturgie steht das Ende der Bergpredigt Matthäus 7, 24 – 27.
Es sind drei ganz dichte Kapitel bei Matthäus, hier finden wir auch die Seligpreisungen, das Höchste Gebot und das Vater Unser.
Nun der Schluss:
"Alle, die nun meine Worte hören und entsprechend handeln, werden einer klugen Frau, einem vernünftigen Mann ähnlich sein, die ihr Haus auf Felsen bauten.
Und Regen fällt herab, es kommen reißende Flüsse, Stürme wehen und überfallen dieses Haus – und es stürzt nicht ein! Denn es ist auf Felsen gegründet.
"Alle, die nun meine Worte hören und entsprechend handeln, werden einer klugen Frau, einem vernünftigen Mann ähnlich sein, die ihr Haus auf Felsen bauten.
Und Regen fällt herab, es kommen reißende Flüsse, Stürme wehen und überfallen dieses Haus – und es stürzt nicht ein! Denn es ist auf Felsen gegründet.
Wir hören als Glaubende erst Gottes Wort und seine guten Gebote und dann versuchen wir, danach zu handeln, darauf zu bauen, wie unser Gleichnis sagt, und zwar nachhaltig zu bauen, also so, dass das Haus Bestand hat.
Im griechischen Urtext heißt Haus, Oikos. Oikos - daher kommt auch das Wort Ökumene.
Daher unsere Frage zum Nachdenken: wie handeln wir nach Gottes Wort so, dass das Haus, in dem wir miteinander Geschwister leben, Bestand hat?
Daher unsere Frage zum Nachdenken: wie handeln wir nach Gottes Wort so, dass das Haus, in dem wir miteinander Geschwister leben, Bestand hat?
Die Worte Jesu sollen der felsenfeste Grund für alles menschliche Handeln sein. So möge es auch mit unseren Beratungen und Entschlüssen gehen …
Und der Blick auf das Ergehen von Glaubensgeschwistern am anderen Ende der Welt denke ich weitet unseren Horizont dazu.
