Dass durch Abstand Nähe entstehen soll, ist ein Paradox, das wir erst seit der Corona-Pandemie kennen: AHA-Regeln als Ausdruck einer solidarischen Pandemiebekämpfung. Echte Nähe dagegen vermissen wir. Können Chorklänge Wärme und Nähe schaffen? Mit meditativer Musik von Camille Saint-Saëns, György Deák-Bárdos, Richard Rodney Bennet und Bengt Ollén sowie dem 22. Psalm in der vertrauten Vertonung von Felix Mendelssohn Bartholdy ergründen wir das Phänomen Nähe musikalisch.
Bengt Ollén (*1950): Trilo (Arr. eines schwedischen Volkslieds)
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847): Psalm 22 - Mein Gott, warum hast du mich verlassen
György Deák-Bárdos (1905-1991): Eli, Eli
Camille Saint-Saëns (1835-1921): Calme des nuits - Les fleurs et les arbres
Richard Rodney Bennett (1936-2012): A Good-Night
Maulbronner Kammerchor
Benjamin Hartmann, Dirigent
Gabriele Hug, Liturgie und Impuls

Quelle: Conrad Schmitz
