SPES – HOFFNUNG
Werke von M. Makaroff, L. Gyöngyösi, J. Brahms, u.a.
4x4 Frauenchor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg
Heike Kiefner-Jesatko, Leitung
Pfarrerin Gabriele Hug, Liturgie und Impuls
Zum Programm
Mia Makaroff (*1970) schrieb Spes 2019 für Frauenchor. Finnische Folklore, die Sprache der Samen (früher: Lappen) und lateinische Texte aus der Bibel hat sie musikalisch über einander gelegt.
Die Samen, sesshaft im Norden Schwedens, Norwegens, Finnlands bis hin nach Russland, wurden verfolgt, vertrieben, unterdrückt und umgebracht. Der finnische Bischof bat die Samen erst im Jahre 2012 um Verzeihung für das Leid, das ihnen angetan wurde.
Die Samen, sesshaft im Norden Schwedens, Norwegens, Finnlands bis hin nach Russland, wurden verfolgt, vertrieben, unterdrückt und umgebracht. Der finnische Bischof bat die Samen erst im Jahre 2012 um Verzeihung für das Leid, das ihnen angetan wurde.
Spes- es gibt Momente der Hoffnung, der Liebe, der Zuneigung und des Vergebens. Es muss diese Momente geben, damit die Welt menschlich bleibt. Hoffung ist das, was der Frauenchor 4x4, der aus Lehramtsstudentinnen besteht, ihnen in Überfluss mitbringen wird. Zwei unterschiedliche „Verleih uns Frieden “ – Vertonungen schmiegen sich geschmeidig in das Programm. Sabine Wüsthoff (*1953), eine in Berlin lebende Komponistin und Dirigentin, und Hugo Distler (1908-1942) haben sich dieser Bitte, der Text stammt von Martin Luther, künstlerisch angenommen.
Mit einem Kyrie eleison (Herr, erbarme dich) von Leons Amolinš (*1937), mischen sich lettische Klänge in das Programm des 4x4 Frauenchores. Auch Richards Dubra kommt aus Lettland, ist jedoch dreißig Jahre später geboren und sein Laudate jubelt und schwingt.
Das Laudate Dominum von Levente Gyöngysi (*1975), einem ungarischen Komponisten, beginnt mit zwei Dur-Akkorden, die über einander gelegt werden. Es birst von rhythmischer Spannung und wie geheimnisvollen Momenten. Es wirbelt durch die Kirche – es wirbeln Hoffnung und Lobpreis.
Das Laudate Dominum von Levente Gyöngysi (*1975), einem ungarischen Komponisten, beginnt mit zwei Dur-Akkorden, die über einander gelegt werden. Es birst von rhythmischer Spannung und wie geheimnisvollen Momenten. Es wirbelt durch die Kirche – es wirbeln Hoffnung und Lobpreis.
Feeling Good - ein Aufbegehren gegen Unterdrückung, geschrieben von Anthony Newley and Leslie Bricusse. Es geht um Freiheit und um Hoffnung.

